Rein pol - Biografie

Biografie


Groningen, Hyacinthstrasse in 1958. Der Maler (r), seine Brüder Menno und Heinrich und Schwester Lieneke.


Atelier in Stedum

Rein Pol wurde 1949 in Groningen als zweites Kind einer großen Familie geboren. Er hat zwei Brüder und drei Schwestern. Sein Vater war Polizist. Als Kind zeichnete Rein Pol bereits viel (“ ... Kalenderblätter und Comic strips, später auch Plakate, Dekors und Porträts ...”).

Von 1971-1976 besuchte Pol die Groninger Kunstakademie “Minerva” und studierte Malerei und Grafik. Dort waren unter anderem Kraaypoel, Muller, Röling und Siks seine Lehrer. Zwei Jahre nach Abschluß des Studiums bekam Pol eine Stelle als Dozent für Formstudien und Malerei an eben dieser Akademie und unterrichtete hier fast 15 jahre.

Vor Kurzem war er an der Gründung einer neuen Kunstausbildung, der Klassischen Akademie für Malerei im Herzen Groningens (gegenüber der Aa-kerk) beteiligt. Ab Herbst 2007 gibt er dort einen Meisterkurs für figurative Malerei.

Seit 1976 ist Rein Pol beruflich als Kunstmaler tätig. Er hat ein gutes Auge für die Ausdruckskraft des scheinbar unbedeutenden Details.
Jedes Thema, das Rein Pol malt, gestaltet er in einer deutlichen, harmonischen Komposition, mit großem Nachdruck auf Lichtfall, Stoffausdruck, Raum- und Farbwirkung. Die Gemälde sollen nicht exakte Kopien der Wirklichkeit um uns sein, sondern Gestaltungen der eigenen Wirklichkeit!
Hans van Seventer schrieb einmal: “Pols Themen bewegen sich zwischen dem Stinknormalen und dem Absurden. Er malt sowohl Musikinstrumente als auch ein Foetus eines Verkels in einer Flasche. Manchmal riecht man den Gestank der Gülle auf einem Acker, dann wieder verirrt sich ein Groninger Zug in der Fjordenlandschaft Norwegens. Seine Selbstporträts bilden eine ganz selbständige Gattung innerhalb seines Schaffens: im Badspiegel, in einer Glasvitrine, umgeben von großen Vorbildern oder einfach mit einem Gurkenglas in der Hand”.

Rein Pol wird zu den nordniederländischen figurativen Malern gerechnet.

Rein Pol hatte bereits viele Ausstellungen, sowohl in den Niederlanden (Den Haar, Fijnaart, Helenaveen, Hooghalen, Rolde, Harlingen und Nieuweschoot) als auch in Deutschland, der Schweiz, Norwegen, Polen und Indonesien und zusammen mit der sogenannten Zwiggelte Groep in Frankreich, den USA, Canada und Australien.

Viele seiner Werke befinden sich in Privateigentum. In folgenden Museen und Institutionen sind Werke Rein Pols zu sehen: im Drents Museum in Assen, im Museum Smallingerland in Drachten, an der Vrije Universiteit van Amsterdam, in der ING-Sammlung und in der Sammlung Philips in Eindhoven.

Rein Pol hat drei drei erwachsene Töchter .
Er wohnt in Stedum, einem Dorf an der Bahnlinie von Groningen nach Delfzijl.


Foto, Stationsweg in Stedum im Schnee